Hamburger Institut fr klassische Hom opathie und Heilpraktik
   
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Ausbildungswege - Fortbildung / Seminare

 
 

Seminare und Fortbildungen am HIKH

 
 

Fortbildungen und Seminare in Homöopathie nach Hahnemann Das HIKH bietet neben den Ausbildungen in Klassischer Homöopathie und Heilpraktik regelmäßig Seminare und Fortbildungen an. Dieses Angebot richtet sich an SchülerInnen der Heilpraktik und Homöopathie, KollegInnen sowie InteressentInnen aus anderen therapeutischen Berufen.

In den Seminaren, die immer am Wochenende über ein bis zwei Tage stattfinden, stellen ausgewählte GastdozentInnen variierende Themen vor. Das Motto heißt: Aus der Praxis für die Praxis und bietet den TeilnehmerInnen ein Forum, um die Möglichkeiten in ihrem therapeutischen Feld zu erweitern.

Die Fortbildungen bieten die Gelegenheit, sich tiefer in bestimmte Themen einzuarbeiten sowie Unterstützung in der eigenen Praxistätigkeit zu erhalten. Durch den monatlichen Rhythmus entsteht eine Kontinuität, die viele als sehr motivierend erleben. Außerdem können auf diesem Wege Fortbildungspunkte, die für die Zertifizierung als HomöopathIn durch die SHZ notwendig sind, erworben werden.

Wenn Sie über Neuigkeiten des Instituts, wie die Termine unserer Infoabende, weitere Seminare oder Sonderaktionen informiert werden möchten, nehmen wir gern Ihre Adresse in unseren Rundbrief-Verteiler auf. Sollten Sie Fragen haben, freuen wir uns über Ihren Anruf oder eine e-mail an info@hikh.de


 
 

Vorschau

 
 
Datum   Seminar
25./26.05.2013

  Einführung in die Shiatsu-Arbeit
Dozentin: Frauke Beecken
07.06.2013

  Einführung in die Kinesio-Taping-Therapie
Dozentin: Heike Jendreizik
21.09.2013

  Behandlungskonzepte für Darm und Immunsystem
Dozentin: Ilka Jessen-Tietgen
28.09.2013

  Intensiv-Vorbereitung zur Heilpraktiker-Prüfung
Dozentin: Monika Rommel
16.11.2013

  Pflanzenfamilien in der Homöopathie
Dozentin: llka Jessen-Tietgen
23./24.11.2013

  Homöopathie in der Behandlung psychischer Störungen
Dozent: Ulrich Koch
22.03.2014


  Die Tintenfischfamilie in der Homöopathie
Dozent: Gerhard Ruster
(Bitte Terminänderung beachten!)


 

Seminare

 
 
Einführung in die Shiatsu-Arbeit

Shiatsu ist eine eigenständige Form der manuellen, ganzheitlichen Körpertherapie – der Begriff Shiatsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Fingerdruck“. Im japanischen Gesundheitswesen spielt diese Therapieform eine ähnliche Rolle wie die Physiotherapie in Europa. Seit den späten 70er Jahren breitete sich Shiatsu auch in der westlichen Welt in einem größeren Maße aus.

Die theoretische Grundlage des Shiatsu entspricht in weiten Teilen dem der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM. Nicht nur der Fingerdruck, sondern auch Daumen, Handflächen und andere Körperteile wie Ellenbogen und Knie werden eingesetzt, um sanften Druck entlang der Meridiane auszuüben. Spezielle Lockerungs- und Dehntechniken gehören ebenfalls zur Behandlung.

Die mitfühlend sanfte und dennoch tiefgehende Körperarbeit löst innere Blockaden und ermöglicht dadurch Entspannung und inneres Wohlgefühl.

Inhalte des Seminars
Dieser Einführungskurs vermittelt wichtige Grundtechniken, um eine einfache und effektive Ganzkörperbehandlung auszuüben. Des Weiteren werden der Verlauf von Meridianen und deren Behandlung vermittelt. Die TeilnehmerInnen lernen, energetische Blockaden zu lösen und Energie zum Fließen zu bringen. Das dazugehörige theoretische Wissen ermöglicht bereits eine differenzierte Anwendung in der Praxis.

Nach Abschluss dieser 3 Wochenenden werden die TeilnehmerInnen in der Lage sein, komplette Shiatsu-Behandlungen des ganzen Körpers zu geben und so harmonisierende Entspannung und tiefes inneres Wohlgefühl zu schenken.

Dozentin: Frauke Beecken
Termine:





Teil 1:
Samstag/Sonntag, 23./24. März 2013
Teil 2:
Samstag/Sonntag, 20./21. April 2013
Teil 3:
Samstag/Sonntag, 25./26. Mai 2013
Zeit: 10 bis 17.30 Uhr (je 8 UE)
Kosten: 480 Euro/435 Euro*
TeilnehmerInnen: Heilpraktiker und -AnwärterInnen,
SchülerInnen der Klassischen
Homöopathie, HomöopathInnen,
PhysiotherapeutInnen und Interessierte

Frauke Beecken ist Heilpraktikerin, Fachschwester für Anästhesiologie und Intensivmedizin, sowie diplomierte Shiatsu-Therapeutin. Sie arbeitet in eigener Praxis vor allem mit Shiatsu und anderen Methoden der Körperarbeit und war an verschiedenen Heilpraktik-Schulen als Dozentin tätig. Sie ist Mitglied der Institutsleitung des HIKH und unterrichtet in der Heilpraktikausbildung.




 
 
Einführung in die Kinesio-Taping-Therapie

Die Kinesio-Taping-Therapie wurde vor etwa 30 Jahren von dem japanischen Chiropraktiker und Kinesiologen Dr. Kenzo Kase entwickelt. Diese ganzheitliche Behandlungsmethode basiert auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin und wirkt über die Verbindungen zwischen Meridianen, Organen und Muskeln im menschlichen Körper. Ihre Anwendungsgebiete sind vor allem schmerzhafte Muskelverspannungen und Verletzungen.

Verschiedene Anlagetechniken mit dem für diese Therapie speziell entwickelten Tapes stimulieren Muskelfunktion, Zirkulationseinschränkungen sowie das Schmerzgeschehen und unterstützen die Gelenkfunktion. Daraus ergeben sich vielfältige Therapie-Möglichkeiten bei akuten Fällen, aber auch bei chronischen Krankheitsgeschehen.

Inhalte des Seminars
Die theoretische Einführung in die Kinesio-Taping-Therapie beinhaltet die Vorstellung von bewährten Indikationen, verschiedener Grundtechniken und Tapes. Im ersten Praxisteil erlernen die TeilnehmerInnen die Fertigkeit, das Tape bei folgenden Indikationen richtig aufzubringen:

  • LWS-Syndrom
  • HWS-Syndrom
  • Schulter-Syndrome

Zwischen den beiden Kursmodulen sollten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit nutzen, die erlernten Anlagetechniken zu üben.

Im zweiten Seminar werden diese ausführlich wiederholt sowie Klebetechniken bei folgenden Anwendungsgebieten vermittelt:

  • Knie- Fuß- und Hüftgelenks-Syndrome
  • Tennisellenbogen-Syndrom
  • Karpaltunnel-Syndrom

Dozentin: Heike Jendreizik
Termine:

Teil 1: Freitag, 19. April 2013
Teil 2: Freitag, 7. Juni 2013
Zeit: 15.30 bis 20 Uhr (je 6 UE)
Kosten: 75 Euro je Seminar
TeilnehmerInnen: Angehende HeilpraktikerInnen und
HeilpraktikerInnen, TherapeutInnen


Heike Jendreizik,
Heilpraktikerin und Sportwissenschaftlerin mit eigener Praxis in Ottensen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Klassische Homöopathie, Kinesiologie, Kinesio- Taping, Dorn-Breuss-Methode und Tiefenentspannung. Sie ist seit über 20 Jahren in der Gesundheitsprävention mit Kursen, Seminaren und Vorträgen im Bereich Stressbewältigung, Spannungsregulation und bewusster Bewegung tätig.




 
 
Behandlungskonzepte für Darm und Immunsystem

Immer häufiger treffen wir in unserer Praxis PatientInnen mit Nahrungsmittel- Intoleranzen, Reizdarm-Syndrom oder Laktoseund Histamin-Unverträglichkeiten an. Der Stoffwechsel läuft eingeschränkt, die PatientInnen fühlen sich müde, lustlos und leiden unter Blähungen und Stuhlveränderungen. Nicht nur der körperliche Bereich ist von diesem Ungleichgewicht betroffen, auch Auswirkungen auf die Psyche, wie ADHS oder Depressionen, sind an der Tagesordnung. Als Ursachen kommen Mineralstoffmangel, Veränderungen der Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), aber auch Stoffwechsel- Anomalien wie die Kryptopyrrolurie in Frage.

Mit diesem Seminar soll Licht in das Dunkel der vielen Intoleranzen gebracht werden. Fructose-, Laktose-, Histamin-Intoleranz, Glutensensitivität und Zöliakie werden umfassend dargestellt. Wo fängt der Reizdarm an, wann geht es in ein Leaky-Gut-Syndrom über und steigert sich tatsächlich in einen Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa? Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über die Krankheitsbilder und Diagnosemöglichkeiten, sowie praxiserprobte Therapieschemata für die Anwendung in der Praxis.

Inhalte des Seminars

  • Darmschleimhaut und -flora
  • Säure-Basen-Haushalt
  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Candida-Infektionen
  • Stoffwechsel-Anomalie: Kryptopyrrolurie
  • Histamin-, Fruktose-, Laktose-Intoleranz
  • Glutensensitivität und Zöliakie
  • Darm und die Psyche
  • Vorstellung naturheilkundlicher und diätetischer Therapiekonzepte

Dozentin: Ilka Jessen-Tietgen
Termin: Samstag, 21. September 2013
Zeit: 9.30 bis 18 Uhr (9 UE)
Kosten: 80 Euro/70 Euro*
TeilnehmerInnen: Dieses Seminar wendet sich an SchülerInnen und
TherapeutInnen aus dem allgemein medizin-naturheilkundlichen Bereich als auch an klassische homöopathisch arbeitende Therapeuten, die Interesse an einer homöopathieverträglichen Begleittherapie haben.

Ilka Jessen-Tietgen ist seit mehr als 10 Jahren Heilpraktikerin in eigener Praxis. Ihr Schwerpunkt ist die Klassische Homöopathie, seit 2003 integriert sie die Sankaran-Methode und Systematik des Periodensystems (nach Jan Scholten) in ihre Praxis.
Seit 1998 geht Ilka Jessen-Tietgen ihrer Dozententätigkeit u. a. an der Arcana-Heilpraktikerschule Hamburg, der Hanseatischen Naturheilkunde-Akademie in Hamburg, im Fachverband Deutscher Heilpraktiker in Kiel und als Gastdozentin bei Andreas Holling in Münster nach. Zudem veröffentlicht sie regelmäßig in der Fachzeitschrift Homeopathia viva.




 
 
Intensiv-Vorbereitung zur Heilpraktiker-Prüfung

Im Fokus dieses Intensiv-Trainings steht die konzentrierte Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung. Im Vorfeld bereitet Monika Rommel 60 Multiple-Choice-Fragen aus den letzten Heilpraktiker-Prüfungen vor, die von den TeilnehmerInnen innerhalb von 2 Stunden zu Hause gelöst werden.

Im Seminar werden die Lösungen gemeinsam besprochen und hergeleitet. So bietet sich die Chance, den eigenen Wissensstand zu reflektieren und Lücken individuell zu schließen. Während des Trainings werden alle relevanten Prüfungsbereiche abgedeckt und viele Verständniszusammenhänge geklärt. Dieser Tag bereitet nachhaltig auf die Heilpraktiker-Prüfung vor.

Dozentin: Monika Rommel
Termine:

Samstag, 28. September 2013
Zeit: 10 bis 17.15 Uhr (8 UE)
Kosten: 80 Euro
TeilnehmerInnen: Heilpraktiker-AnwärterInnen


Monika Rommel
ist Pädagogin und Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Homöopathie und Yoga. Sie arbeitet in eigener Praxis und unterrichtet seit 20 Jahren an Heilpraktik-Schulen. Als erfahrene Dozentin liegt ihr die „Verknüpfung von Wissen“ besonders am Herzen. Sie ist Mitglied der Institutsleitung des HIKH und ist für die Heilpraktik-Ausbildung und die Prüfungsvorbereitung verantwortlich.




 
 
Pflanzenfamilien in der Homöopathie

Dieses Seminar lässt tief in die Welt der homöopathischen Pflanzen- Arzneimittel und ihre Empfindungen blicken. Rajan Sankaran hat sich intensiv mit den verschiedenen Pflanzenfamilien auseinandergesetzt und ein Zuordnungs-Schema entwickelt, mit dessen Hilfe die Mittel aus dem Pflanzenreich klassifiziert und verstanden werden können. Jeder Pflanzenfamilie ist eine gemeinsame Empfindung eigen. So ist z. B. bei der Pflanzenfamilie der Compositae (u. a. Arnica, Calendula) das Grundmuster einer Verletzung erkennbar. Die Pflanzen dieser Familie erzeugen in der Arzneimittelprüfung am Gesunden häufig ein Gefühl des Verletztseins oder die Angst vor Verletzung. Bei kranken Personen sind diese Mittel häufig nach Verletzung angebracht, vor allem wenn der Patient diese auch als Verletzung erlebt.

Die Unterschiede zwischen den Arzneimitteln einer Pflanzengruppe entstehen dadurch, dass sie verschiedenen Miasmen zugehören. Dadurch entsteht ein Gerüst von pflanzlichen Mitteln, welches mit dem Periodensystem der Elemente vergleichbar ist.

Zu Beginn des Seminars erhalten die TeilnehmerInnen Einblick in die spezielle Anamnesetechnik nach Sankaran. Anschließend bieten Videofälle Raum, das soeben erlernte Wissen nachzuvollziehen und auch anzuwenden. In der folgenden Fallanalyse werden die Arzneimittelwahl und die Differentialdiagnosen zu ähnlichen Pflanzenfamilien erörtert und dargestellt. Die SeminarteilnehmerInnen werden lernen, die unterschiedlichen Empfindungen von verschiedenen Pflanzenfamilien in der Anamnese zu erkennen und der entsprechenden Pflanzenfamilie zuzuordnen. Anschließend erfolgt die miasmatische Zuordnung, um zum Simillimum des Patienten zu gelangen.

Vorstellung folgender Pflanzenfamilien und ihrer Empfindungen sowie die Differentialdiagnosen:

  • DD: Coniferae/Leguminosen
    Bekannte Mittel aus diesen Pflanzenfamilien: Thuja, Baptisia
  • DD: Anacardiaceae, Hamamelidae, Euphorbiaceae
    Bekannte Mittel aus diesen Pflanzenfamilien: Rhus toxicodendron,
    Cannabis indica, Euphorbia
  • DD: Compositae/Loganiaceae
    Bekannte Mittel aus diesen Pflanzenfamilien: Arnica,
    Bellis perennis, Gelsemium, Iganatia

Dozentin: Ilka Jessen-Tietgen
Termin: Samstag, 16. November 2013
Zeit: 9.30 bis 18 Uhr (9 UE)
Kosten: 80 Euro/70 Euro*
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der Klassischen
Homöopathie, HomöopathInnen

Ilka Jessen-Tietgen ist seit mehr als 10 Jahren Heilpraktikerin in eigener Praxis. Ihr Schwerpunkt ist die Klassische Homöopathie, seit 2003 integriert sie die Sankaran-Methode und Systematik des Periodensystems (nach Jan Scholten) in ihre Praxis. Seit 1998 geht Ilka Jessen-Tietgen ihrer Dozententätigkeit u. a. an der Arcana-Heilpraktikerschule Hamburg, der Hanseatischen Naturheilkunde-Akademie in Hamburg, im Fachverband Deutscher Heilpraktiker in Kiel und als Gastdozentin bei Andreas Holling in Münster nach. Zudem veröffentlicht sie regelmäßig in der Fachzeitschrift Homeopathia viva.




 
 
Homöopathie in der Behandlung psychischer Störungen

Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht die Einführungen in die Krankheitsbilder und Fallverläufe zu bipolaren Störungen und Zwangsstörungen. Der aktuelle Diskussionsstand zur homöopathischen Behandlung dieser psychischer Störungen wird ausführlich dargestellt und an Fallbeispielen exemplarisch erläutert. Neben den Arzneimittelbildern zu den Fallgeschichten wird am Beispiel von Opium ein umfassendes Konzept zum Erlernen von Arzneimittelbildern vorgestellt.

Im Fokus ist die zeitgemäße Auseinandersetzung mit den klassisch homöopathischen Behandlungsansätzen und dem aktuellen wissenschaftlichen Wissensstand über psychische Erkrankungen. Nach Abhandlung und Diskussion von historisch überholten Behandlungskonzepten werden anhand von Fallbeispielen die Möglichkeiten und Grenzen einer zeitgemäßen homöopathischen Behandlung – mit bekannten und weniger bekannten Arzneien – bei schweren psychiatrischen Störungsbildern aufgezeigt.

Weitere Seminar-Themen

  • Grundkonzepte psychischer Erkrankungen
  • Der ganzheitliche Behandlungsansatz der Homöopathie
  • Flankierende Maßnahmen, Psychotherapie
  • Miasmatische Ansätze in der Behandlung
  • Der Umgang mit Psychopharmaka in der homöopathischen
    Behandlung

Dozent: Ulrich Koch
Termine:

Samstag und Sonntag,
23./24. November 2013
Zeit: Samstag 10.30 bis 18.30 Uhr
Sonntag 9 bis 17 Uhr
(16 UE, davon 8 UE Klinik)
Kosten: 160 Euro/150 Euro*
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der Klassischen
Homöopathie, HomöopathInnen

Ulrich Koch, Arzt für Homöopathie, studierte Medizin in Frankfurt und leitete während dieser Zeit auch den studentischen Arbeitskreis für Homöopathie. Seit 1996 arbeitet er als Arzt in psychiatrischen Kliniken und ist seit zehn Jahren in der homöopathischen
Weiterbildung für Ärzte engagiert. An der Fachklinik Hofheim leitete er von 2002 bis 2006 eine homöopathische Fachambulanz für Menschen mit psychischen Störungen, die inzwischen als klinikassoziierte Praxis weitergeführt wird. Auf dem Boden dieser Erfahrung entwickelte er die Ideen und Konzepte, die in dem Seminar vorgestellt werden sollen.




 
 
Die Tintenfischfamilie in der Homöopathie

Bereits 2001 veröffentlichte Gerhard Ruster das Fachbuch „Sepia und die Tintenfischfamilie“ mit neuen Arzneiprüfungen aus dem Reich der Tintenfische und der Überzeugung, dass andere Tintenfische ähnlich wichtige Arzneien werden könnten wie das Mittel Sepia selbst. Mit ihren 800 Arten spielen sie im ökologischen Gleichgewicht der Meere eine ebenso bedeutende Rolle wie die Fische! Bisher wurde allerdings nur eine Tintenfischart, Sepia officinalis, verwendet, was vergleichbar damit wäre, nur Lachesis als einzige Schlangenarznei zu nutzen.

Als äußerst häufig verordnete Arznei in der täglichen Praxis ist Sepia vielen Homöopathen gut bekannt. Umso leichter wird es Vielen fallen, neue Tintenfischarten in ihren Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten zu unterscheiden. Inzwischen konnte der Dozent auch Erfahrungen mit den Sepia verwandten Arzneien Nautilus, Krallenkalamar und Kraken sammeln.

Kleine Filme bringen die Biologie und Signatur der Arzneien näher und vereinfachen dadurch das Verständnis der verschiedenen Tintenfischarten. So ist von Sepia als Arznei des Rückzuges, die Abneigung gegen Gesellschaft und die Depression sehr bekannt: Die Patientin liegt mit geschlossenen Augen auf dem Bett und möchte mit niemandem etwas zu tun haben. Ähnlich macht es auch der Tintenfisch Sepia officinalis: Er gräbt sich tags in den Boden ein, man sieht vielleicht nur noch die Augen. Ganz anders verhält es sich z. B. beim Kalmar: Er lebt in Schwärmen, die als Raubtierherde die Meere durchstreifen. Tinte haben sie beide. Wen wundert es, dass sich dies auch in den Fällen und der Arzneiprüfung äußert.

Kasuistiken und Differenzialdiagnose zu

  • Sepia officinalis
  • Eledone – der kleine Krake
  • Krallenkalmar – Onychoteuthis banksii
  • Nautilus

Dozent: Gerhard Ruster
Termin:
22.03.2014 (Bitte Terminänderung beachten!)
Zeit: 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Kosten: 80 Euro/70 Euro*
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der Klassischen
Homöopathie, HomöopathInnen


Gerhard Ruster
arbeitet seit über 20 Jahren in eigener Praxis in Saarbrücken. Seine Seminarreihen fanden in Berlin, Stuttgart und Wien statt. Mit seinen Kursen führte er bisher ca. 15 Arzneimittelprüfungen durch. Außerdem hat er mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet seit einigen Jahren an der Entwicklung des Computerprogramms Sesam, das HomöopathInnen neue und alte Prüfungstexte auf einfache Weise zugänglich macht.




 
 

* Preis für SchülerInnen und Ehemalige vom HIKH und Mitglieder von VKHD, SHZ, BKHD. Die Vorlage des Mitgliedsausweises ist bei der Anmeldung erforderlich.

 


Archiv

 
C. M. Bogers Synoptic Key: das lebendige Erbe der amerikanischen Homöopathie

Das Jahr 1935 ist das Jahr, in dem die große Ära der Homöopathie in den USA besiegelt wurde. Und das Jahr in dem C. M. Boger starb. Er war somit einer der letzten in der Reihe der großen Homöopathen in jener Zeit – und kondensierte diese ungeheuren praktischen Erfahrungen in seinem Hauptwerk Synoptic Key.

Eingebettet in neue biographische Einsichten Bogers wird die zentrale Rolle dieses Buches für alle Aspekte der Homöopathie immer deutlicher. Es erweist sich als Fundgrube für die praktischen Erfahrungen jener Zeit und dient als umfassende Orientierungshilfe für den homöopathischen Praxisalltag. Ausgehend vom Synoptic Key sollen verschiedene Wege der Fallanalyse beleuchtet werden, Behandlungsstrategien nachvollzogen, Ideen aufgegriffen und anhand von aktuellen Kasuistiken für die heutige Praxis zum Leben erweckt werden.

Bitte bringen Sie die Ausgabe Synoptic Key in der 5. Auflage oder die deutsche Übersetzung von Lieth bzw. dem Verlag Ahlbrecht zum Seminar mit.

Dozent: Dr. rer nat. Norbert Winter
Termin: Samstag/Sonntag, 23./24. Februar 2013
Zeit: 9.30 –18.00 Uhr (18 UE)
Kosten: 160 Euro/150 Euro*
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der Klassischen Homöopathie, HomöopathInnen


Dr. rer. nat. Norbert Winter
studierte und arbeitete zunächst als Elementarteilchenphysiker. Nach dem Zivildienst im Gesundheitsbereich begann er seine Homöopathieausbildung, legte die Heilpraktikerprüfung ab und praktiziert seit 1991 als klassischer Homöopath. 1997 gründete er eine Homöopathieschule in Karlsruhe. Seit 1999 widmet er sich dem vertiefenden Studium der Arbeiten des amerikanischen Homöopathen C. M. Boger (1861–1935), erarbeitete und publizierte Wege, die Bogersche Denkweise in die heutige Zeit zu übertragen. In den letzten Jahren steht die Umsetzung in der täglichen Praxis im Vordergrund.




 
 
Anamnese-Training für die Homöopathische Praxis

Der Kern der hier vorgestellten Anamnese-Methode ist, dass der Patient nicht über sich erzählt, sondern in ein reales Geschehen hineingeleitet wird und konkret beschreibt, was im Äußeren passiert und wie er sich dabei innerlich fühlt. Der Befragte durchläuft einen Selbsterkenntnisprozess und geht zufrieden aus der Anamnese.

Im Seminar zeigt sich, dass es ein zentrales traumatisches Geschehen im Patienten gibt, aus dem sich Krankheit entwickelt. Für eine gute Verschreibung ist es entscheidend, dieses traumatische Geschehen zu erkunden. Im Praktikum werden in Sechsergruppen einige sehr einfache Methoden eingeübt, die leicht zum Kerngeschehen des Patienten führen. Die Vorgehensweise ist einfach und nicht-invasiv.

Dozent: Gerhard Ruster
Termine:

Dienstag, 19. März 2013
Mittwoch, 20. März 2013
Zeit: 15.30 bis 19 Uhr (4 UE)
Kosten: 70 Euro
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der Klassischen
Homöopathie, HomöopathInnen


Gerhard Ruster
arbeitet seit über 20 Jahren in eigener Praxis in Saarbrücken. Seine Seminarreihen fanden in Berlin, Stuttgart und Wien statt. Mit seinen Kursen führte er bisher ca. 15 Arzneimittelprüfungen durch. Außerdem hat er mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet seit einigen Jahren an der Entwicklung des Computerprogramms Sesam, das HomöopathInnen neue und alte Prüfungstexte auf einfache Weise zugänglich macht.




 
 
Ambulatorium für die Heilpraxis

Wenn die theoretischen Grundlagen für Prüfung und Praxis gelernt und verinnerlicht sind, fehlt den meisten Heilpraktik-AnwärterInnen der Einblick in die praktische Arbeit in der Heilpraxis.

Dieses 5-teilige Praktikum ermöglicht es, am Ende der Ausbildung oder nach bestandener Prüfung mit PatientInnen unter fachlicher Anleitung zu arbeiten. In kleinen Gruppen werden Anamnesetechnik und der Umgang mit PatientInnen sowie die Diagnosefindung geübt und Therapiekonzepte aufgezeigt.

Während des Ausbildungsprogramms werden spezielle Therapieformen wie Infusionstechniken, Nervenpunktmassage, Schröpfen, Baunscheidtieren, Biochemie nach Schüssler, Bachblüten, sowie die Irisdiagnose vorgestellt und angewandt. Auch auf das Thema Praxishygiene wird eingegangen.

Die direkte praktische Arbeitung und Erfahrung mit dem Patienten und die anschließende Supervision geben den TeilnehmerInnen Sicherheit für ihre zukünftige Praxisarbeit.

Infoabend
Zu diesem Seminar-Angebot bieten wir einen Infoabend an, welcher am 24. Januar 2013 um 19 Uhr stattfindet. Voranmeldungen nehmen wir telefonisch unter 040 - 43 21 44 86 oder per E-Mail unter info@hikh.de gern entgegen.

Dozentin: Helga Sachs
Termine: 9.2./23.2./23.3./13.4./27.4.2013
Zeit: 10 bis 15 Uhr (6 UE)
Kosten: 280 Euro
TeilnehmerInnen: Heilpraktiker und -AnwärterInnen

Helga Sachs ist seit 1983 Heilpraktikerin und hat bis zur Eröffnung ihrer eignen Praxis 1985 Erfahrungen durch Assistenstellen bei verschiedenen Heilpraktikern sammeln können. Die gelernte Arzthelferin blickt außerdem auf 12 Jahre Tätigkeit in Arztpraxen zurück. Ihre Therapieschwerpunkte sind Klassische Naturheilverfahren, Augendiagnose, Kinesiologie, Bachblütentherapie, Jin Shin Jyutsu, Reiki und Heilfasten.




 
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